Ersten Tage in Sydney

Hey guys, how are you ?

Nun ist es der zweite volle Tag an dem wir in Sydney im Bounce Hostel sind, direkt an der Central Station. Ihr werdet es bestimmt nicht glauben, aber wir haben noch so gut wie gar nichts von Sydney erlebt oder gesehen…. Einzig und alleine haben wir am 13.03 ein Bankkonto eröffnet und ein Handy- Prepaid- Vertrag für die nächsten Monate beantragt. Zwischenzeitlich sind wir zum Supermarkt gerannt um uns etwas zu essen zu besorgen oder haben auf der Hostel- Dachterrasse Sonne getankt. Auch heute, den 14.03, beschäftigten wir uns einzig und alleine mit Papierkram wie den englischen Lebenslauf schreiben.  Morgen haben wir vor uns einen Jeep angucken zu gehen, somit könnten wir flexibler durch Australien reisen und Stops machen wo wir möchten. Es gibt natürlich auch den Greyhound- Bus, als Bus-Reisegesellschaft aber wir haben nicht wirklich Lust bis zu 48 Stunden im Bus zu verbringen um von der einen zur anderen Küste zu gelangen …. Den Jeep werden wir dann am Ende unserer Reise verkaufen, um so das Geld wieder reinzubekommen. Es ist ganz toll zu sehen, dass es beispielsweise in Facebook viele Backpacker Australian Seiten gibt, über die Backpacker untereinander ihre Autos verkaufen kaufen …. Ist sehr hilfreich . Am Tag unserer Anreise waren wir auch sehr kaputt, durch den langen Flug mit Zwischenstopp…

Schnell konnten wir uns im Hostel nicht einfinden. Es war sehr ungewohnt, von einem eigenem Schlafzimmer auf ein Acht -Bett-Zimmer umzuzwitschen…aber mittlerweile macht es uns nichts mehr aus . Nachdem wir seit unserer Anreise in dem Zimmer als Deutsche in Überzahl waren, sind heute vier davon abgereist und drei australische Beachboys auf unserem Zimmer dazugekommen. Nun bestehen wir aus einer Engländerin, drei Australier und drei Deutschen. Das Hostel ist sehr gepflegt und scheint einer der besten in Sydney zu sein . Mit großer gepflegter Küche und anschließenden Wohnzimmer als Gemeinschaftsräume auf dem Dachgeschoss vom Hostel, angrenzend an die Dachterrasse ist natürlich immer viel los dort. Viele Nationalitäten stoßen dort aufeinander .. Aber viele Backpacker sind hier um Sydney als Last Stopp mit Party machen und trinken nochmals kräftig zu erleben, bevor es ab nach Hause geht… Dementsprechend findet man nicht sehr schnell Anschluss, weil die Gruppen einfach schon gebildet sind mit denen feiern gegangen wird..

Davon lassen Corinna und ich uns aber nicht unterkriegen, da wir erst seit zwei Tagen hier sind und somit ganz am Anfang unserer Reise stehen.

Am ersten Tag in Sydney, trotz Müdigkeit, packte uns aber doch die Partylaune und wir haben uns einfach an die Hostel-Gruppe angeschlossen und sind mit feiern gegangen. Anschluss haben wir an die Gruppe zwar nicht bekommen, aber dafür 5 Engländer kennen gelernt, mit denen wir dann um die Häuser gezogen sind. Sie waren sehr nett und so konnten wir unseren Mut endlich was auspacken und belanglos auf Englisch mit Gleichaltrigen kommunizieren. Um vier Uhr morgens, waren wir dann zu Hause. 😉 Gut gelaunt, mit viel Wodka Lemon intus.

Morgen haben wir vor uns mit unserem englischen Lebenslauf zu bewerben. Corinna hat sich zwei deutsche Bäckereien ausgesucht und ich möchte meinen Lebenslauf im Löwenbräu, der bayerischen Kellergaststätte, abgeben. Wünscht uns dafür viel Glück. Sollte es mit der Gaststätte klappen, muss ich noch ein RSA- Seminar besuchen, das einem die Genehmigung dafür gibt, Alkohol ausschenken zu dürfen. Das muss man in ganz Australien absolvieren und von Bundesstaat zu Bundesstaat immer neu machen. Jeder hat seine eigenen Bedingungen… Schon was nervig, aber Shitt happens….Das wird es wahrscheinlich davon abhängig machen , ob wir in der Großstadt Sydney bleiben oder doch eher Richtung Norden aufs Land weiter ziehen. Dort gibt es momentan viel Arbeit. Als Fruchtpflücker, im Supermarkt, auf Farms oder in Restaurants.. Und dann kommt noch hinzu ob der Jeep gut in Schuss ist.

Das ist unser derzeitiger Stand der Dinge. Ich hoffe wir finden bald den Anschluss, aber jeder neue Start ist vermutlich schwer.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen für die netten Kommentare. Wir freuen uns so sehr darüber und hoffen das wird sich in Zukunft nicht ändern.

Fühlt euch gedrückt,

eure Corinna und Sara

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Singapore- eine bunte und vielfältige Stadt

Hallo liebe Freunde, Verwandte und Familie,

Singapore ist einfach eine traumhaft schöne Stadt. Mir ihren vielen bunten Facetten ist sie so ganz anders als Dubai. Wir sind sehr glücklich darüber diese beiden Städte, so unterschiedlich sie auch sind, kennengelernt zu haben. Singapore ist für uns die grüne Stadt, mit vielen unterschiedlichen Gesichtern und einem überaus tropischem Wetter. Egal in welche Richtung man schaut, überall erstrahlen im satten Grün schöne Bäumen, Pflanzen und die bunte Vielfalt der Blumen ist nicht zu vergessen. Der kleine Stadtstaat ist ein sehr gemütliches Pflaster und gibt dir direkt das Gefühl „Herzlich Willkommen“ zu sein. Die Menschen sind alle sehr nett und hilfsbereit. Die eine Hand wäscht die andere steht dort bestimmt auf dem Tagesprogramm. Wir waren leider nur vier Tage dort, aber länger hätte es Corinna bestimmt nicht ausgehalten. Das Wetter ist sehr subtropisch dort und drückende Luft bei Sonnenschein ist alltägliches Wetter. Bei Hitze taucht auch einfach mal eine kurze und intensive Schauer auf, die dir ganz schön das Tagesprogramm auf den Kopf stellen kann. Von daher sollte man sich zweimal überlegen, ob man wirklich nach Singapore will, da man mit dem Wetter einfach klarkommen muss.

Corinna und ich sind uns einig, wenn man die Stadt intensiv leben und erforschen will, sind vier Tage einfach zu wenig. Die Stadt bietet so viele Möglichkeiten ihr facettenreiches Gesicht zu zeigen, sodass mindestens eine Woche einzuplanen gilt. Sowohl Kolonialviertel, als auch das bunte alte China Town bis hin zu Little India, das Finanzviertel, der Botanische Garten, Marina Bay mit dem Marina Bay Sands Hotel, die Küste entlang des chinesischen Meeres mit Ausblick auf Malaysia sind schon alleine Adventures, für die man bestimmt einen Tag einplanen muss.Wie man bestimmt gerade bemerkt hatten wir wirklich wenig Zeit Singapore in vollen Zügen zu genießen und die Stadt komplett auf uns wirken zu lassen. Jedoch haben wir Prioritäten gesetzt, bei denen wir uns schnell einig waren und im Endeffekt das besucht, was uns an Singapore am meisten interessiert hat.

Ereignis genug ist es schon alleine für uns, auf zwei Großstadtmetropolen zu stoßen die unterschiedlicher nicht sein können. Dubai, mit seinen Skyscrapern, in der Aufbauphase mit Ziel die größte Weltmetropole sein zu wollen, liegend in einer Wüste, Pflanzenkarg, mit trockenem heißem Wetter und um ein vielfaches größer und ausgedehnter. Den Luxusrausch nicht zu vergessen.        Im Vergleich dazu ist Singapore natürlich kleiner aber die Infrastruktur ist schon eine ganz andere. Alles liegt näher beieinander, der Luxus ist auch hier gegeben und somit ist Singapore nicht umsonst ein beliebtes Reiseziel für eine ausgedehnte Shoppingtour. Subtropisches Wetter, viele Grünanlagen, verschiedene Religionen wie der Buddhismus, Islam und auch Christentum, und Stadtviertel wie unterschiedlicher sie nicht sein können.

Aber in einem sind sich beide gleich. Sie sind sehr international vertreten und können den Stadtinteressierten viel bieten.

 

Von Dubai ging es über Colombia, Sri Lanka, nach Singapore. Wir waren mit Zwischenstopp auch wieder hier 12 Stunden unterwegs und ein weiterer Zeitunterschied von +3 Stunden ist gegeben. Diesmal sind wir mit der Sri Lankan Airline unterwegs gewesen und wir waren sehr begeistert. Eine Fluglinie, die auf jedenfall zu empfehlen ist. Das Boardpersonal war sehr nett, zuvorkommend und hilfsbereit. Auch mit dem Flugzeug hatten wir großes Glück. Mit einem On-Board-Entertainment-System, bei welchem wir aktuelle Kinofilme und Serien gucken und Spiele spielen und Musik hören konnten, verging der Flug wie in Nu.

Auf jedenfall war alles zu unserer Zufriedenheit. …nein natürlich haben wir als Backpacker keine großen Ansprüche;)

 

In Singapur angekommen, haben wir uns ein Taxi zu unserem Apartment genommen. Dies liegt direkt im Kolonialviertel, dem Geldhahn der Stadt. Das Appartement ist sehr schön und auch hier hatten wir großes Glück. Mit weißen Fensterläden, einer kleinen Terrasse mit gemütlicher Sitzecke direkt an einem Springbrunnen direkt am Eingang war schon toll. Unser Apartment bestand aus 3 Räumen. Direkt wenn man das Apartment betritt kommt man in einen Gemeinschaftsraum mit einer kleinen Küchenzeile  Couchecke und Waschmaschine, die wirklich cool war. Die Waschmaschine verfügt über eine Trocknerfunktion und immer wenn der Waschvorgang fertig war spielte sie uns ein Mozartständchen vor.  Nach diesem Gemeinschaftsraum kamen dann die Schlafzimmer. Corinna und ich teilten uns eins mit großem Doppelbett. Das andere Schlafzimmer belegten andere Backpacker. Jedes Schlafzimmer verfügte über ihr eigenes Badezimmer mit Dusche, Waschbecken und Toilette. Vom Schlafzimmer habe ich ein Bild hochgeladen, sodass ihr euch einen eigenen Eindruck machen könnt. Wir waren sehr zufrieden und auch hier haben wir das Appartement über AirBnB gebucht. Für umgerechnet 32,00€ Nacht/ p.P. lies es sich dort sehr gut leben und am Preis kann man nichts aussetzen.

 

In Singapore sind wir am 08.03.2015 gegen 15 Uhr angekommen. Durch den langen Flug mit Zwischenstopp hatten wir die Nacht davor nicht viel schlafen können und waren dementsprechend sehr kaputt. Von daher stand für uns nicht wirklich viel auf dem restlichen Tagesprogramm, als früh schlafen zu gehen. Wir haben erst einmal unsere Sachen ausgepackt und das Appartement  genauer unter die Lupe genommen. Anschließend sind wir zu einem naheliegenden Supermarkt gelaufen, um uns frisches Obst und etwas zu trinken zu kaufen. Ich habe mich für eine tropische Honigfrucht entschieden. geschmeckt hat sie nicht wirklich und ich war froh als Corinna für uns noch sehr leckere Bananen in den Einkaufswagen packte. Solch leckere Bananen hatte ich schon lange nicht mehr gegessen. Abends arbeiteten wir noch was an diesem Blog und schwupp waren wir im Bett. Wir schliefen wie Steine.

 

Für den 09.03.2015 haben wir beschlossen unseren Tag im Botanischen Garten zu verbringen, da uns beide dieser auf Anhieb reizte. Den Tag dort verbracht zu haben war genau die richtige Entscheidung. Nach Dubai war es so schön endlich wieder die Natur aus vollen Zügen genießen zu können. Dadurch dass es in der Nacht zuvor sehr regnete, war vom subtropischen Wetter reichlich zu spüren. Von daher war es doch perfekt für den botanischen Garten. Er bietet einem eine Menge. Angefangen von den vielfältigen Pflanzenarten, über einen riesigen Regenwald, bis hin zu verschiedenen Themen- Gärten wie dem Orchideengarten, Riechgarten mit reichlich duftender Blüten über den Kräuter und Heilkundegarten  und vielem mehr. Der Orchideengarten war sehr schön. Viele Eigenzüchtungen zierten das Gartenviertel. Von Leopardenmuster über schlichtes Weiß war alles dabei. Hierzu werden wir aber noch ein Bild einstellen, wenn wir wissen woran es liegt, dass wir keine Bilder von unseren Kameras hochladen können. Ein Highlight war das VIP- Orchideen-Viertel. Hier werden besonders tolle Orchideen gezeigt, die für berühmte Persönlichkeiten gezüchtet wurden sind. Angela Merkel hat auch ihre eigene Orchidee, leider Blüte sie zu unserer Zeit nicht.

Mittags haben wir uns in ein Restaurant direkt am Regenwald gesetzt und eine frische Pilzcrémesuppe gegessen. Bei dem Wetter kann man nur leichtes zu sich nehmen.

Nach dem botanischen Garten sind wir zurück Richtung Appartement gefahren und sind im Anschluss noch in eine Restaurant direkt neben dem Appartement essen gewesen. Corinna überkam doch vom vielen Laufen ein kleiner Hunger. Highlight an dem Tag war der Milchshake von Corinna. Aber kein normaler Milchshake. Es gab wirklich einen Nutella-Milchshake. Der Traum pur.. aber nein was bestellt sich Sara, während Corinna sich ihren genüsslich schmecken ließ…… einen Matcha Milchskake…..war zwar gesund, aber Prost Mahlzeit…!!!

 

Gegen zehn abends waren wir wieder zu Hause. Wir haben tatsächlich den ganzen Tag im großen Botanischen Garten verbracht.

 

Am 10.03.2015 stand auf dem Tagesprogramm China Town, das Kolonialviertel gegründet von Sir Thomas Raffles, näher kennen zu lernen, und im Anschluss Singapore Skyline vom Marina Bay Sands Hotel bei einem Cocktail zu genießen. Es war ein langer Tag, da wir all die Sehenswürdigkeiten noch bestaunen wollten, bevor es am nächsten Tag ab nach Sydney ging.

Direkt am Morgen fuhren wir mit dem Bus nach China Town. China Town ist ein buntes und traditionelles Viertel. Dort besuchten wir einen buddhistischen Tempel und es war interessant, kurz nachdem wir in Dubai eine Moschee besichtigten, zu sehen auf welch unterschiedliche Weise der Glaube an Gott bzw. die Götter ausgelebt wird. Ich habe ein Räucherstäbchen mit kleinem Gebet für meine Familie angezündet. Der Tempel war faziert mit viel Blattgold und all die Götterstatuen sind durch intensive Handarbeit entstanden. Ein Besuch zum Tempel Buddha Tooth Relic (Zahntempel) ist auf jedenfalls ein Muss.

Durch Insiderwissen haben wir den Tipp bekommen dort nach einem Mann zu suchen, der deine Zukunft aus der Hand lesen kann. Leider haben wir ihn nicht gefunden, das war sehr schade. Zu gerne hätten wir dies mitgemacht.

Anschließend sind wir über die Chinesischen Märkte geschlendert, die ihre einheimischen Spezialitäten verkaufen. Wir können bis heute nicht sagen, was wir alles für komisch getrocknete Lebensmittel gesehen haben. Besser haben wir die Finger davon gelassen.

 

Um nach Marina Bay zu kommen, sind wir durch das Kolonialviertel gegangen. Dort haben wir uns durch die vielen Skyscraper wie nach Dubai zurückversetzt gefühlt. Hier fließt der Geldhahn für Singapore und die großen Banken und Firmen haben ihren Sitz dort. Das Viertel ist sehr international. Angrenzend findet man dort die neue Kunstuniversität und einige Kunstmuseen. Singapore hat in den letzten Jahren mit dem Viertel versucht, Anschluss an den internationalen Kunstmarkt zu bekommen und das mit Erfolg. Mit den Jahren wird dieses noch erweitert und immer mehr junge Leute kommen nach Singapore um an der Universität für Kunst zu studieren.

Im Finanzviertel saßen wir bestimmt für drei Stunden auf der Bank und haben das Bild was sich uns bot genossen, von weitem auf das Marina Bay Sands zu blicken mit dem Marina Bay Habour auf uns wirken zu lassen. Dabei haben wir uns sogar einen Sonnenbrand geholt, welchen wir erst abends merkten.

Gegen sechs Uhr abends sind wir dann mit dem Bus Richtung Sands Hotel gefahren welches auch zugleich ein großes Casino ist. Gegenüber von dem Sands Hotel ist die Marina Mall und dementsprechend war auch in dieser Gegend einiges los.

Für 24 Dollar p.P.sind wir mit dem Aufzug hoch zur Dachterrasse gefahren und haben die Abendskyline von Singapore mit dem teuersten Cocktail den wir je tranken gefeiert. Wir bereuen nichts, auch nicht zu viel Geld für einen kleinen Cocktail ausgegeben zu haben. Aber Singapore ist im Allgemeinem sehr teuer im Lebensunterhalt. Wir konnten den Blick gar nicht mehr abwenden und so haben wir glücklich, Cocktail schlürfend den Abend ausklingen lassen. Der Blick war einfach atemberaubend und hat uns sogar noch fast besser gefallen als der vom Burjh Khalifa aus. Man konnte sogar bis nach Malaysia blicken und zwischen Singapore und Malaysia schwammen zich Boote und Schiffe auf dem chinesischen Meer.

 

Der Tag war toll und die Bilder die sich uns boten haben wir erst einmal im Schlaf verarbeitet.

 

Am Tag der Abreise, den 11.03.2015 hat es in Strömen geregnet. Ich habe nicht umsonst gesagt, dass der Regen einem das Tagesprogramm sehr durcheinander bringen kann. Eigentlich hatten wir vorgehabt in eine Sopping Mall zu fahren und noch einmal eine nette Bank aufzusuchen und einfach nur Sonne zu tanken. Shit happens…. im Endeffekt sind wir noch einmal nebenan ins Fine and Dime essen gegangen und mit ach und krach versucht einen Elektroladen aufzusuchen. Letztendlich haben wir keinen Elektroladen gefunden und waren bis auf die Unterhose nass. Na super und so müssen wir später zum Flughafen?  Es war echt nicht unser Tag. Aber der einzige Gedanke der uns weiter lächeln lies war “ gleich geht es ab nach Sydney!!!!!“ Wuhuu…..

 

Viel zu früh haben wir uns mit einem Taxi aufgemacht um zum Flughafen zu gelangen.Dort bei einer Tasse Kaffee bei Starbucks schlugen wir die Zeit mit Lesen und Musik hören tot. Positiv war, am Flughafen gab es einen Electro-Shop.:):):)

 

Singapore ist eine tolle Stadt und ich würde gerne noch einmal hin. Corinna hat es trotz des Wetters doch irgendwo genossen, aber ob sie noch einmal hin möchte, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich verneine es lieber einmal. Wir haben jede Sekunde dort zu sein geschätzt und das Gefühl durch die vielen Eindrücke und kulturellen Erfahrungen ein Stück weiser zu sein. Dort zu leben, können wir uns beide nicht vorstellen. Dafür ist uns einfach das Wetter zu tropisch. Singapore bleibt Singapore als Reiseort für uns und die vier Tage Städtetour war einfach nur klasse.

 

Dubai

Dubai Dubai Dubai ! Ach was bist du schön !
Erst heute wird hier und jetzt der erste Tagebucheintrag veröffentlicht . Durch diverse Komplikationen und im Sehenswürdigkeiten- Rauch schafften wir es leider nicht Dubai Tag für Tag zu kommentieren .

Nun aber folgt eine Gesamtresumé über unseren Aufenthalt in Dubai vom 04.03- 07.03.2015.

Gestartet haben wir am 03.03.2015 um 14:55 in Frankfurt. All unsere Liebsten haben uns bis zum Flughafen begleitet . Der Abschied war sehr herzzerreißend und für die ein oder anderen äußerst tränenreich.
Zu wissen, dass nach mehrmonatiger Planung endlich der langersehnte Moment vor der Türe steht- so ist es trotz allem ein komisches Gefühl seine Familie und Freunde für acht Monate in Deutschland zurückzulassen.

Durch die Passkontrolle , mit dem Blick nach vorne gerichtet und bloß nicht zu oft zurück (sonst trocknen die Tränen gar nicht mehr), gehen wir weiter auf die Sicherheitskontrollen zu.

Ab jetzt beginnt ein komplett neuer Lebensabschnitt für uns. Tränen sind generell schnell vergessen und die Vorfreude auf Dubai wird umso größer . Aber Stoppppp!!!!! Die Sicherheitskontrolle muss erst einmal beanstandet werden…. Bei Corinna war alles vorbildlich in Ordnung, wäre bei Sara da nicht die kleine Geschenkekiste die sie von Laura als Abschiedsgeschenk erhalten hatte. Na gut…. Das bekomme ich jetzt auch noch hin 🙂 Die Sicherheitsbeamten standen erst fragwürdig davor, während ich gestikulierend unter Tränen darauf hinwies, dass es sich hier um ein Abschiedsgeschenk handelte und ich selber nicht wusste was es beinhaltete . Schien den Sicherheitsbeamten leider nicht sonderlich zu interessieren, denn dieser öffnete die Kiste und plappert lustig vor sich hin was drinnen ist – las das ein oder andere und wühlte weiter.. Seine Kollegin jedoch war nicht sonderlich begeistert und wies ihn ausdrücklich darauf hin, die Kiste wieder zu schließen und dem „armen heulenden Mädchen “ wiederzugeben .
Gesagt, getan…… Und weiter mit uns ab zum Gate . Jetzt kann doch nichts mehr schief laufen, oder doch ?………….

Der Flug war außerordentlich entspannend. Mit kurzweiligem Zwischenstopp in Istanbul ging es weiter nach Dubai .  Geflogen sind wir mit der Pegasus Airline. Aber für Zusatzkommentare unsererseits, war sie einfach zu „normal “ vom Service 🙂 .

Angekommen sind wir in Dubai um ca. sechs Uhr morgens. Der Flughafen ist riesig und kann sich schon als eigene ShoppingMall bezeichnen lassen. Auch das Kriterium schön muss hier mit angeführt werden.  Übermüdet machen wir uns auf zu unserem Gepäckband. Nach gefühlten 100 km ( wie bereits genannt- er ist sehr groß) sind wir dann letztendlich doch angekommen und warteten und warteten bis endlich unsere Backpacker kamen. Puh, noch einmal Glück gehabt, sie sind doch nicht in Istanbul geblieben.
Mit unseren 16kg schweren Backpackern auf dem Rücken, machten wir uns endlich auf dem Weg zum Ausgang, aber erstmal ab zur Passkontrolle. Trotz sämtlicher geöffneter Schalter war es ziemlich voll dort. Wir hatten schon eingeplant mindestens eine halbe Stunde zu warten, bis ein Herr in seinem weißen Gewand vom Flughafenpersonal auf uns zukam und uns fragte aus welchem Land wie wären. Als wir sagten, dass wir Deutsche wären- führte er uns zu einer anderen Schlange und fragte sofort begeistert aus welcher Stadt genau. Wir antworteten Köln, aber leider war er nur in München.  Das Flughafenpersonal war rundum nett und als Deutscher wird man besonders von einem netten Personal bedient. Nach kurzem Smalltalk an der Passkontrolle mit der Dame, die unsere Pässe kontrollierte und einscannte waren wir durch . Auch hier ging es im smalltalk wieder um Deutschland.

Kurze Anmerkung : alle Staatsangehörigen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen zur Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate kein gesondertes Visum. Lediglich einen gültigen Reisepass. Nun dürften wir bis max. 3 Wochen ohne gesondertes Visum in Dubai bleiben – aber wir hatten ja nur 3 Tage:)

In der Empfangshalle ging es was hektischer zu, eine große Leistung gegen 5 Uhr morgens, aber so sind Flughäfen halt. Nur in wenigen, wenn Nachtflüge verboten sind bleibt die Nacht auch Nacht :).
Dort angekommen, spricht uns überaus freundlich ein Herr an, der ein fragt ob wir ein Taxi benötigen würden. Völlig übermüdet bejahten wir und er führte uns zu einem Auto ohne Taxameter. Corinna ist direkt aufgefallen, das das Auto nicht darüber verfügte aber wir stiegen aus lauter Erschöpfung trotzdem ein.
Shitt Happens, denn der Taxifahrer wollte am Ende unserer Fahrt zu unserer Unterkunft der Fairview Residency direkt 200 Dirham.

Anmerkung : Dirham ist die Währung und lässt sich so ziemlich glatt, je nach Währungskurs durch 4 teilen. Sprich ein Dirham sind ca.0,25 €.

Schlicht und Weg, er hat uns volle Suppe abgezogen. Mann muss wissen, dass Taxen dort nicht teuer sind, da sie vom Staat finanziert werden und man zusätzlich keine Steuern zahlt. Wir hätten für die Fahrt vom Flughafen zu unserer Residency ca. 45-65 Dirham zahlen sollen, aber keine 200!  Nun hatten wir wirklich keine Lust mit Ihm zu diskutieren und haben uns dem Unglück und dem Taxifahrer seines Glückes überlassen. Der hat dann mal wohl Feierabend gemacht und war erstmal eine Runde shoppen – Zitat von unserem Gastgeber Michael- aber zu dem kommen wir gleich. Der hat sich wirklich einen eigenen Absatz verdient mit seinen Gastgeberqualitäten.

Unsere Unterkunft haben wir über AirBnB bekommen. Dies ist ein Onlineportal, vernetzt mit der ganzen Welt – wodurch man günstig an Unterkünfte von Privatanbietern gelangt.
In diesem Fall sind wir an eine Residence gelangt, einem großen Privatgebäude in einem „Neubaugebiet “ in Dubai, direkt am Dubai Creek mit einmaliger Aussicht . Die Residency  heißt Fairview und liegt in der Al Abraj Street, welche Taxifahrern noch nicht sehr geläufig ist und deshalb manches Mal für Verwirrung gesorgt hat.
Das Gebäude hatte ca. 16 Stockwerke und eine gemütliche Empfangshalle mit eigener Security und einem Empfangsassistant, bei dem man sich eintragen musste, bevor man das Gebäude zu den Wohnungen per Lift hochfahren durfte. Über drei Stockwerke gingen die Tiefgaragen für die Autos der Anwohner und eine öffentliche Luftterrasse mit Jakusie, Pool, Kinderpool, Fitnessraum  und Sauna.
Unser Apartment in dem wir wohnten, lag in der vierten Etage und der Ausblick war göttlich. Einige von euch haben ja schon Fotos gesehen, aber für diejenigen die keine zu sehen bekommen haben, beschreiben wir es noch kurz . Man muss es sich so vorstellen, dass man erst in einen kleinen Flur tritt indem angrenzend direkt ein geräumig, helles Wohnzimmer zu finden ist . Auch die Küche ist mit dem Wohnzimmer verbunden. Das Wohnzimmer verfügt über eine komplette Fensterfront mit anschließendem Balkon, von wo man direkt auf den Dubai Creek unter uns gucken kann . Direkt dahinter befinden sich zur Rechten und linken Seite einige Wolkenkratzer und von uns mittig gesehen erstrahlt ( besonders Nachts im Glitzer und Glamour) der Burj Khalifa. Ein Traum. Der Wow- Effekt ist immer noch da, auch wenn wir gerade in Singapore sitzen. 😉  ….. wowwwwww….
Zurück zur Wohnung… Nach dem Wohnzimmer kommt ein kleines Gästebad auf der rechten Seite – auf der linken geht es direkt zu Michaels Schlafzimmer und angrenzend ist sein Badezimmer. Das wars.  Sie ist nicht groß aber hat trotzdem einen stolzen Preis von ca. 2 500€ umgerechnet im Monat.

Anmerkung : in Dubai ist das teuerste die Unterkunft. Viele vertuen sich, wenn sie sagen wie kannst du dir Dubai denn leisten. Denn tatsächlich ist die Unterkunft  das teuerste daran. Verpflegung, Essen gehen, Attraktionen erleben, Transfermittel, Zigaretten, Benzin, Medizin ist sehr sehr günstig. Das liegt zum Teil daran, dass keine Steuern auf diese Dinge erhoben werden.

Nun kommen wir zu Michael, unserem Gastgeber. Wir schätzen ihn Ende 20 Jahre, ist sportlich gebaut, blond und hat einen lässigen Style. Er lebt seit gut 2 Jahren in Dubai und komm ursprünglich aus der Slowakei. Er hat eine weltoffene Einstellung, ist sehr sympathisch und zuvorkommend. Michael arbeitet bei einer Studentenorganisation in Dubai. Die Firma hat ihren Sitz in Prag und ist vor allem im östlichen Bereich vertreten. Er und noch ein anderer Kollege sind die einzigen, die von Dubai aus arbeiten.  Sehr gemütlich  hat er uns sein Wohnzimmer als Gästezimmer hergerichtet. Bei unserer Anreise war frisches Obst und gekühltes Wasser bereitgestellt. Kaffee hat er uns auch direkt gekocht und meinte dass wir uns auch jederzeit an seiner Küche bedienen durften ( Sprich Wasser, Tee, Kaffee, Obst etc…)
Nett hat er uns erst einmal bei Anreise seine Wohnung gezeigt und sofortig versucht mit uns etwas Smalltalk zu halten (natürlich alles auf Englisch). Er war sehr zuvorkommend und hat uns direkt aufgelistet was wir in Dubai auf jedenfall machen sollten und was sehr sehenswert wäre. Niedergeschrieben hat er uns das auch, sodass wir nicht alles direkt wie einen Schwamm bei den vielen ersten Eindrücken auch aufnehmen mussten. Wifi durften wir auch benutzen. Anmerkend  müssen wir über Michael noch berichten, dass er Deutsch in der Schule lernen musste und für ein paar Jahre in Wien gelebt und gearbeitet hat, sodass er uns aufforderte auch auf Deutsch mit ihm zu reden .  Er hat viel verlernt, alles verstanden aber wie er was sagte war „putzig“.
Michael hat viel für unser Wohlergehen getan. Selbst dann, als ich angefangen habe zu kränkeln. Tee kochte er uns und grub sein Hausmutterrezept heraus, welches mir zu schneller Genesung verhelfen sollte. Auch als es uns gut ging braute er uns ein Gin Soda und fragte ständig was wir alles erlebt haben und ob der Tag gut gewesen sei.
Hinzufügend hat er uns immer ein Taxi bestellt, wann immer wir eins benötigten und war auch einmal mit uns essen in einem seiner Lieblingsrestaurants, um uns die einheimische Küche etwas näherzubringen. Er erzählte viel über Dubai und fuhr anschließend nach dem Essen mit uns in Richtung Burj Al Arab, dem sieben Sterne Plus Hotel, von wo wir vom Strand aus Fotos machen konnten. Er von uns mit dem Hotel und wir nur vom Hotel mit unserer Kamera.

Kurz und knackig: Michael wir danken dir sehr für deine tollen Gastgeberqualitäten und für alles andere. Für frische Handtücher, den Zugang zu den Wellnessräumen und die Nutzung deiner Waschmaschine . Ob man es glaubt oder nicht – aber all das ist sehr viel Wert, wenn man nur mit einem Minimum an Hab und Gut um die Welt reist.
Wir haben mit dir wirklich einen Volltreffer geschossen und unsere Zeit bei dir in Dubai war einfach unvergesslich. Du bist eine sehr zuvorkommende und hilfsbereite Person und den Start unserer kleinen Weltreise bei dir machen zu durfen war perfekt. Sollten wir nochmal in Dubai sein, dann ganz sicher wieder bei dir !

Nun aber zur eigentlichen Tagesordnungen für die kurze Zeit, die wir da waren. Das Wetter ist auch sehr wichtig zu erwähnen, denn es sorgte natürlich auch dafür unsere Tage so gestalten zu können, wie wir es taten.
Dubai ist bekannt für seine unerträgliche Hitze und Trockenheit. Wir könnten das Glück genießen, indem wir zur perfekten Jahreszeit da waren. Es war zwar warm aber bei weitem nicht, wie es um Juni – Juli- September ausgesehen hätte. Wir hatten eine konstante Temperatur von rund 30 Grad Celsius aufwärts oder abwärts mit einer leichten Brise Wind begleitet.  Vorteilhaft natürlich, dass man sich nicht direkt einen Sonnenbrand holt, nicht zu viele Touristen trifft ( obwohl Dubai immer voller Touris ist) und man generell viele Einheimische zu Gesicht bekommt. Auch die, die einen luxuriösen Standard bevorzugen.  Also wenn ihr nach Dubai wollt, entscheidet euch für Anfang des Jahres.

Und nun zum Tagesprogramm:

Dubai +3 Stunden später als Deutschland

 

 

1.Tag 04.03.2015 – Tag der Anreise:

übermüdet und etwas vom Jetlag begleitet starteten wir gemütlich unseren Tag um sieben Uhr morgens mit einer Tasse Kaffee, nachdem Michael uns eingeführt hat, was wo wie ist..
Natürlich war eine heiße Dusche und seine sieben Sachen auspacken erst einmal angesagt. Nach so einem langen Flug fühlt man sich doch etwas dreckig;).  Während Corinna dasselbe nach mir tat, bin ich wirklich so weggedöst, sodass sie mich erst gegen 11 Uhr weckte. Das zum Thema Jetlag. In dieser Zeit hat Corinna gelesen um auch erst einmal was zu entspannen. Jeder tut es auf seine Art und Weise nach 17 Stunden Flug und am Flughafen ausharren.:D
Nachdem ich einigermaßen wieder wach war, stellten wir gemeinsam unsere Tagesprogramme auf .
Sehr schnell einigten wir uns diesen Tag etwas entspannter anzugehen und einfach nur zum Hafen Dubai Marina zu fahren, der in der Nähe von Palm Jumeirah liegt( Hotel Atlantis, Palmförmige Inseln). Laut Reiseführer soll es ein sehr schöner Hafen sein, mit vielen Restaurant und einem Strand zum relaxen.
Also kontaktierten wir Michael, der uns ein Taxi orderte.  Wir stiegen an der Marina Mall aus und schlenderten erst einmal durch das große Einkaufszentrum und zur Apotheke, da wir beide aus Deutschland eine leichte Erkältung mitschleppten. Anschließend gingen wir noch zum Supermarkt der nähe Apotheke im Erdgeschoss war um uns mit Wasser und ein paar Früchte einzudecken. Alleine der Supermarkt war eine Attraktion für sich selber. Früchte aus aller Welt und zum großen Teil welche die wir gar nicht kennen, stapelten sich pyramidenförmig von Stand zu Stand. Auch orientalische Gerichte konnte man sich abfüllen für ein Mittagessen to go und frische Meerestiere zum selber einpacken waren Service. Sowas haben wir beide noch nie gesehen und selbst in den Supermärkten wird der Luxus nicht verschwiegen.  Von da schlenderten wir raus ins freie  zum kleinen Zulaufhafen, der eine schöne Hafenprommenade zu bieten hatte. Es war viel los und hier waren eher Einheimische vertreten. Mit den Wolkenkratzer direkt am Hafen mussten einige Schnappschüsse gemacht werden. So bummelten wir die Promenade entlang bis wir nach einer halben Ewigkeit endlich am Beach angekommen sind. Dieser war sehr voll. Die Beachpromenade war übersäht von vielen Einheimischen in ihren Gewänden und Treffpunkt von Nationalitäten aus aller Welt. Dort angekommen musste die Kamera zum Einsatz gebracht werden- da die Aussicht auf einer der Palm Inseln mit dem Atlantis Hotel einfach grandios war.  Im Nächstliegendem Restaurant machten wir rasst, um uns mit frischem Salat und Eiswasser zu stärken. Es war ein Hummer und Krabbenrestaurant und wie sich herausstellte haben wir einen wirklich gute Wahl getroffen … Jam jam…. Unsere Kleiderordnung war auch vollkommen in Ordnung . Dadurch, dass wir auf der guten Seite von Dubai waren – ist es nicht Pflicht, die Traditionen und Gesetze einzuhalten, Schulter – und Kniebedeckt herumzulaufen. Im Gegenteil, es waren einige, die sich angezogen haben, als wären sie auf Mallorca. Aber um die Tradition zu wahren und den Respekt einzuhalten haben wir uns doch die ganzen drei Tage daran gehalten, ordnungsgemäß aus dem Haus zu gehen.
Erst gegen neun Uhr abends sind wir in der Fairview Residency angekommen und beide wie vorhergesehen tot ins Bett gefallen.
Erst einmal hieß es Gute Nacht oder sollen wir eher sagen “ Good night and sweet dreams?!“ 😉

 

 

2. Tag 05.03.2015-  Schlafmützen, aufstehen, es ist elf Uhr ! Big Red wartet auf euch !!!!

Der Jetlag hat  uns doch mehr zu schaffen gemacht, als wir uns eingestehen konnten.
Das Programm für heute ist eine Safari- Tour, die wir einen Abend zuvor gebucht hatten. Ab 16:00 Uhr wurden wir erst abgeholt, also genug Zeit um vorher den hauseigenen Jakusie auszuprobieren und etwas in der Sonne zu brutzeln. Es war super ! Die Aussicht vom Jakusie war gigantisch ! Eine göttliche Wolkenkratzer- Skyline bot uns während wir unseren Gedanken freien Lauf nahmen und Dubai mal einfach anders auf uns wirken ließen. Aber bloß nicht in den Pool gehen, der war nämlich so eiskalt, dass man ihn bestimmt nur bei Hochtemperaturen nutzen könnte und ich es noch nicht einmal eine Minute darin aushielt. Sara das kommt davon, wenn man so neugierig ist :). Corinna fand es unterhaltsam, naja sie saß auch im schönen warmen Jakusie.  Gegen halb zwei verließen wir den Wellnessbereich und fingen an uns unserem Wüstenoutfit zu widmen. Multifunktionshose, Nike frees, T-Shirt und Bandana – darf nicht vergessen werden. Wir sahen spitze aus und warteten gegen kurz nach drei auf unser Taxi. Aber wie es so kommen sollte, harten wir fast zwei Stunden unten in der Sonne aus, bis unser Transfer vom Safari Unternehmen endlich kam. Er hatte das „Neubaugebiet“ nicht gefunden und sämtliche Telefonate mit der netten Empfangsassistentin unserer Residency  wegen der Wegbeschreibung waren kläglich gescheitert. Aber Fakt ist ja, er hat uns gefunden – gegen 5!Uhr.  Eine Dreiviertelstunde sind wir bis zur Big Red, der Wüste gefahren. Auf dem Weg dorthin konnten wir einen kurzen Blick auf die Eigentümer des Bruders und der Schwester vom Scheich von Dubai Muhammad bin Raschid Al Maktum erhaschen. Also das was man sehen konnte:). Vor dem Dune Bashing wurden der Reifendruck natürlich noch angepasst und dann ging es los. Das Dune Bashing war der absolute Wahnsinn ! Quer durch die Wüste, über steile Dünen drifteten wir Richtung Camp, wo uns im Anschluss Kamelreiten, Hennatattoo machen lassen, traditionelles Essen, kostenfreie Softdrinks, Shisha rauchen und verschiedene Live- Shows wie Bauchtanz, Feuerspuker und Traditionstanz erwarteten.  Es war wirklich toll und an dieser Stelle merken wir an, falls ihr irgendwann nach Dubai kommen solltet- macht die Safari- Tour.  Corinna und ich waren zwar die einzigen Deutschen an diesem Abend und es kam uns fast so vor als wären wir die einzigen Touristen, aber es darf auf keinen Fall fehlen.  Das Kamelreiten war eine Sache für sich, vor allem das aufsteigen. Wir sind einfach nicht auf das gottverdammte Kamel gekommen. Peinlich peinlich….. Aber ansonsten verlief der Abend komplikationsfrei:). Die Shisha wird hier sehr aromaschwach geraucht, wo man sich anbei die Frage stellen sollte – machen die Deutschen was mit dem Shishatabak falsch oder ist etwa das orientalische Dubai unfähig ihre Shisha mit dem richtigen Aroma zu rauchen.
Das Traditionsessen hat uns beiden sehr gut gefallen, vor allem der Petersiliensalat. Die Esskultur erinnert mich aber sehr an Montenegro- an dieser Stelle danke an meinen Freund, ich liebe das Essen in Dubai.

Gegen 21:00 Uhr abends, sind wir dann wieder tot ins Bett gefallen . Noch etwas
Mit unserer lieben Familie schreiben und ab in die Schlummerträume.

 

 

3.Tag 06.03.2015- Raus aus den Federn, Tagesprogramm: Dubai entdecken !!!

Schon in Deutschland haben wir die Karten für den Burj Khalifa gekauft, da es überall hieß – vor Ort bekommt man nur selten Karten. Sollte man es riskieren vor Ort welche zu kaufen, so ist dies ca. 2Euro günstiger als sie über das Internet zu bestellen.

Nach dem Aufstehen sind wir zur Dubai Mall gefahren und hier hat uns Michael wieder ein Taxi bestellt. Von dort aus ging es direkt zum Burj Khalifa. Die Schlange der zu anstehenden Besucher war noch grenzwertig und nach einer knappen Dreiviertel Stunde waren wir im 124.ten Stockwerk.  Der Burj Khalia ist der höchste Wolkenkratzer der Welt und wurde 2010 fertiggestellt. Bis zur Einweihung hieß er sogar Burj Dubai und trägt nun den Namen Khalifa nach dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emiraten. Er ist 828 Meter hoch und die Aussichtsplattform ist in 452 Meter Höhe. Wenn man bedenkt, dass der Kölner Dom eine Höhe von 157,38 Meter Höhe hat ……
Wir waren auf der Aussichtsplattform – und es war sagenhaft. Kaum im Worte auszudrücken.

Nach gefühlten 1000 Schnappschüssen und einem erweitertem Wissen schlenderten wir durch die große Dubai Mall- eins der größten Einkaufszentren der Welt.  Jede halbe Stunde gibt es an der Dubai Mall eine Fountain. Sprich ein Wasserspiel mit lauter Musik. Der Anblick, bei einem kühlen Wasser war wirklich „amazing“.
Anschließend an Dubai Downtown nahmen wir uns ein Taxi zum Dubai Creek, um uns mit einem traditionellen Wassertaxi (abra genannt) von Bur Dubai(Süden/ das „gute Dubai“)  auf die andere Seite Dubais ( Deira) fahren zu lassen, um uns die sogenannten souks ( traditionelle Märkte) anzugucken. Kurz erwähnt konnte ich permanent beim Taxi heranwinken  meine erlernten Künste aus der Serie Gossip Girl unter Beweis stellen. Die Taxen haben tatsächlich alle angehalten. Sehr souverän …:)

Die souks waren eine Farbenpracht. Textilien , Parfums uns Gewürze soweit das Auge reicht  haben den Markt mit den vielen hartnäckigen Händler zum Leben erweckt. Ein Erlebnis für sich. ( siehe Bilder) Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Es sind viele Cheater unterwegs!

Als Corinna und ich wieder Richtung Stadtinnere fahren wollten, überkam uns die Neugierde mit der U-Bahn zu fahren. Aber wie geht das ? Netterweise sind wir, nachdem uns ein Cheater angesprochen hatte – der uns ein iPhone sechs anbieten wollte, an einen Einheimischen (Inder) gelangt. Der hat uns geholfen diesen abzuwimmeln. Ein netter älterer Herr, der uns die Stadt so erklärte: Lasst euch niemals auf diese Cheater ein. Sie bieten euch Dinge an und wenn ihr euer Geld zückt, so reißen sie es euch aus der Hand und weg sind sie. ihr habt weder ein Produkt, noch eure Geldbörse. Ihr seid hier im alten Dubai und die Menschen können grausam sein. Passt auf euch auf- macht niemals Strassengeschäfte und geht nur in Einkaufsläden um etwas zu kaufen. Die Cheater kommen meist aus Deira, ward ihr eben drüben – so habt ihr sicherlich gemerkt, dass es an der Tagesordnung steht mit allen Zwecken an Geld zu kommen. Hier in Bur Dubai, sind die Leute nicht so aufdringlich – das ist das gute Dubai. Und nun, sagt mir wie kann ich euch helfen? Ich will kein Geld ! Lediglich eine gute Tat vollbringen.“ Der Mann war sehr höflich. Nicht aufdringlich, sondern höflich. Er erzählte uns er habe einen Freund in Deutschland – und findet Deutschland sehr spannend durch das Hörens seines Freundes. Er selber war noch nie da. Als wir ihm erklärten, dass wir zur U-Bahn wollen, so ging er den ganzen langen Weg mit seinem Sohn mit uns und zeigte uns den Weg . Erzählte uns von den Traditionen und was es mit dem damaligen Festival auf sich hatte ( an dem Tag waren viele Araber voll mit bunter Farbe, diese symbolisiert ihre Liebe zu Dubai und das Miteinander in einer großen Gemeinschaft. Die Menschen kommen zusammen, setzten sich auf große Wiesen und speisen, tanzen und singen)
An der U-Bahn angekommen, nannte er uns die richtige Linie und half uns beim Ticketkauf. Er bedankte sich für seine Hilfe bei uns mit einem Händedruck und versank in der Menge. Seine Telefonnummer ließ er uns da, falls wir Probleme haben oder Hilfe brauchten….. Gott beschütze diesen netten Mann.

Im anständigen Stadtinnere, wo keine Spur mehr von Armut zu sehen ist- holte uns Michael ab. Schließlich waren wir mit ihm zum Essen verabredet. Er zeigte uns die Esskultur und fuhr mit uns anschließend noch zum naheliegenden Strand vom Burj Al Arab- von wo aus man die beste Aussicht auf dieses tolle Hotel hat.

Müde und von den vielen Eindrücken geprägt, waren wir dann gegen halb zwölf zu Hause – Zeit zu schlafen, um an dem letzten Tag Dubais fit zu sein.

 

 

4.Tag- 07.03.2015-  Glaube was du willst, aber heute ist der Islam dran!  – Tag der Abreise

Den Tag starteten wir auch mit einem Kaffee, den heute haben wir noch die Jumeirah Moschee auf dem Tagesprogramm und dann wird sich für die Abreise gewappnet.

Die Jumeirah Moschee, ein Programm worauf wir uns am meisten freuten ! Denn hier heißt es abtauchen in einen anderen Glauben, der in Dubai bei den Einheimischen das Tagesprogramm füllt.  Mit dem Taxi machten wir uns gegen neun Uhr auf den Weg zur Jumeirah Moschee, da gegen 10 Uhr  eine Führung begann mit sehr interessantem Vortrag über den islamischen Glauben.  Für nur 10 Dirham (2,50€ p.P.) erhielten wir ein wunderbares informationsreiches Vormittagsprogramm. dort angekommen  überwältigt einen die Schönheit der Moschee, sodass man nur ins Staunen kommt. Hier musste man aber aus Achtung und  Respekt  vor dem Glauben aufpassen, dass man sich an die traditionelle Kleidungsordnung hält, bevor man die Moschee betritt ( barfuß oder mit Socken)
Nach einer kurzen Einführung in den Glauben vor der Moschee und kurzem Outfitwechsel und Kopfbedeckung ( siehe Bild) durften wir endlich diese betreten. Sie war wirklich schön anzusehen , sowohl von außen als auch von innen.  Die Jumeirah Moschee dient als wichtigstes religiöses Zentrum und ihre Schönheit zeichnet sich durch moderne islamischen Architektur (anatolischer Stil)  aus. Als einer der einzigen Moscheen, ist diese auch zugänglich für Touristen unter Führungsaufsicht, die einmal täglich außer Freitags ( freier Tag für die Einheimischen und großer Gebetstag) stattfindet.
Besonders interessant fanden wir die Erklärung der fünf Säulen über den Islam und die fünf täglichen Gebete, von denen mindestens das Morgengebet und Abendgebet eingehalten werden sollen. Besonders hervorzuheben ist das Frauen laut dem Islam viele Freiheiten pflegen und nicht wie es bei vielen ausgelebt wird. Beispielsweise die Kleidungsordnung, bei der uns erklärt wird – dass die Männer ausschließlich nur weiß tragen MÜSSEN als Robe und Frauen meist schwarz tragen, da der Stoff am dünnsten ist und die Kleidung unter der Robe durch das obere schwarz schön kühl bleibt. Sie müssen aber kein schwarz tragen, solange die Robe schlicht ist – dürfen sie alles tragen. Ich erwähne dies, da es eine Frage meinerseits in der Moschee war und wir dachten es würde auch euch interessieren.

Auf jedenfall ist diese Attraktion ein Muss für alle zukünftigen Dubaireisenden.

Anschließend- nach anderthalbstündiger Führung sind wir in das gegenüberliegende Cafe gegangen, um eine Kleinigkeit zu essen, bevor es an das Rucksackpacken geht.

Normalerweise wäre unsere Check Out Zeit gegen 12 Uhr gewesen, aber Michael gewährte uns bis zum frühen Abend, sodass wir noch in Ruhe unsere Sightseeingtour beenden konnten.  Nachdem wir endlich mit ach und Krach unseren Rucksack fertig packten und einigermaßen so, wie es im Ursprung war, machten wir uns mit dem Taxi gegen 16:30 Uhr auf zum Flughafen. Dort startete unser Flieger gegen 22:55 Uhr  in Richtung Colombia , Sri Lanka, von wo es weiter Richtung Singapur ging. ( aber alles weitere über Singapur im nächsten Beitrag )

Wieso so früh am Flughafen ?  Der Flughafen ist wie gesagt riesig und auf der Internetseite stand, dass eine frühzeitige Ankunft von mind. 3 Stunden vorher zu empfehlen wäre. Klar waren wir früher da, aber die Zeit verging wie im Fluge. Auf diese Weise könnten wir Dubai in Ruhe Ade sagen, oder doch eher Good bye, see ya!

Fazit: Corinna und ich sagten anfangs wir könnten uns nicht vorstellen in Dubai zu leben aber durch die paar Tage hat sich unsere Einstellung zu Dubai um 180 Grad gewendet. Dubai ist Pflanzenkarg aber hat trotzdem etwas sehr inspirierendes! Wir haben die Stadt lieben gelernt. Die Menschen dort sind sehr hilfsbereit und zuvorkommend. Bis auf den Zwischenfall mit dem Taxifahrer ist alles glatt gelaufen und es waren kostbare 4 Tage in Dubai, die uns nie die Stadt vergessen lassen. Im Nachhinein könnten wir uns trotz der strengen Regeln und Sitten sehr gut vorstellen dort zu leben . Die Stadt ist zwar eine große Baustelle, aber das wird sich in den nächsten Jahrzehnten nicht ändern – da Dubai zur Welt Welt Weltmetropole und zu der größten gehören will. Aber wie sagt man so schön, man muss hinter die Fassade blicken. Da schlägt das wahre Herz!

XOXO
Eure Corinna und Sara